Selbstverständnis


 

Lebenskrisen bringen einen weiter. 
 
Dies mag man vielleicht für eine gewagte oder überzogene Behauptung halten. Die Praxis hat aber gezeigt, dass diese Herausforderungen zu wichtigen Klärungen führen und uns auffordern herauszufinden, worauf es uns wirklich ankommt. Aus einer bewältigten Schwierigkeit kann etwas Neues und Positives entstehen und eine Entwicklung beginnen, die über die bisherigen Möglichkeiten hinausführt.
 
Diese hoffnungsvolle Grundhaltung leitet mich. Sie ist aus meiner langjährigen Tätigkeit in Therapie, Beratung (und Seelsorge?????) und aufgrund eigener Erfahrung mit Krisenzeiten erwachsen. Gerade der systemische Ansatz bietet vieles, was diese Einstellung bestärkt.
 
Alltagsschwierigkeiten, unerwartete Lebensereignisse, Konflikte und Misserfolge haben es leider so an sich, dass sie sich zu ausgewachsenen Problemen entwickeln können. Die Anstrengung unter diesen Umständen auch nur einigermaßen über die Runden zu kommen und erst recht der Versuch ein Problem wieder los zu werden, bindet viele Kräfte. 
 
Mit fachkundiger Unterstützung und Begleitung von außen, kann es gelingen eigene Kräfte wieder freizusetzen und Handlungsspielräume zurück zu gewinnen. Es können eigene Kompetenzen gestärkt und sogar neue, erstrebenswerte Ziele ins Auge gefasst werden.
 
Meine Aufgabe ist als Gegenüber zu einem besseren Verständnis der eigenen Situation beizutragen und ergänzende Sichtweisen zu erschließen. Dies gilt in der Therapie, in der Mediation und in der Supervison in gleicher Weise.
 
Man kann das, was sich in einer gelingenden Therapie ereignet, mit einer Weichenstellung vergleichen: 
Aufgrund einer geringfügigen Veränderung bewegt sich das Ganze in eine neue Richtung.
 
Haben Sie ein Anliegen, das Sie gerne bearbeiten möchten? Dann rufen Sie mich an oder schicken mir eine E-Mail. Gerne nehme ich mir für Sie Zeit.